: Tipps für Abenteurer
Für das Erforschen von “Lost Places” oder anderen eher ruppigen Umgebungen hier ein paar Tipps, wie man sich optimal auf das Abenteuer vorbereitet.
Bei der Ausrüstung haben sich folgende Teile bewährt:
- Stabile Schuhe, die auch mit Glasscherben oder Klettern kein Problem haben, schützen die Füße. Halbhohe Schuhe stützen dabei noch das Fußgelenk und beugen Bänderdehnungen und -rissen vor.
- Flexible Arbeitshandschuhe erlauben das Räumen von rostigen oder scharfkantigen Hindernissen.
- Eine LED-Taschenlampe (z.B. Modelle von der Firma Zweibrüder) wiegt wenig und hält lange. Außerdem ist das Licht phänomenal.
- Eine Schirmmütze schützt die Augen vor herabfallenden Unrat und schützt wenigstens ein bisschen bei Kopf-Kontakt mit Hindernissen.
- Ein kompakter Rucksack transportiert eine Wasserflasche, ein bisschen was zu knabbern, sowie ggf. Nässeschutz und/oder eine wärmende Jacke.
- Ein Telefon kann Hilfe in der Not herbeiholen, ist aber auf lautlos gestellt. Funkgeräte sind dagegen nicht notwendig, weil sich die Gruppe niemals voneinander trennt.
- Ein kleines Multitool (z.B. Leathermann-Tools) erlaubt es, kleine Hindernisse wie Drähte, Verschraubungen o.ä. aus dem Weg zu räumen.
- Ein paar Pflaster helfen bei größeren Kratzern.
- Eine kleine, unanspruchsvolle Digitalkamera dokumentiert das ganze Happening.
Folgende Grundregel gilt außerdem: Niemals an einen “lost place” alleine gehen! Wie in jedem guten Horrorfilm geht immer etwas schief, wenn man alleine ist. Ideal ist eine Gruppe von drei Personen: Fall einer Person etwas zustößt, kann die zweite Person bei der verunfallten Person bleiben, während die dritte Person Hilfe holt.
Damit sollte man dem Großteil der Unwägbarkeiten gelassen ins Auge sehen können.