: LESS statt CSS
In den letzten Tagen habe ich mich ein bisschen mit LESS vertraut gemacht. Wie auch andere Projekte zielt LESS darauf ab, das Schreiben von CSS einfacher & übersichtlicher zu machen. Im Endeffekt kann man sich LESS vorstellen wie ein Framework für CSS.
Hier sind ein paar Dinge, die ich dabei gelernt habe:
- LESS sollte man schon zu CSS kompilieren, bevor man es an den Browser ausliefert. Das spart dem Browser jede Menge Arbeit, und läuft auch unter schwierigsten Bedingungen. Für Mac OSX z.B. gibt es dafür die LESS.app, die bei jedem Speichern einer LESS-Datei daraus automatisch eine CSS-Datei macht.
- Viele schöne CSS3-Effekte erfordern im Moment noch ziemlich hohen Coding-Aufwand. Mit LESS Elements kann man den Code mit einem einfachen sog. Mixin-Aufruf erzeugen, das Mixin kümmert sich dann um die browserspezifischen Hacks.
- Komplexe Projekte kann man gemütlich in mehreren LESS-Dateien untergliedern; LESS kompiliert dann später eine zusammenhängende CSS-Datei daraus.
Alles in allem ist LESS gerade bei größeren Projekten eine ziemliche Erleichterung, und macht CSS einerseits lesbarer, andererseits spart man sich viel Schreibarbeit.