: “Ich muss mal auf dem Boden aufräumen!”
Oftmals wird man als Pilot gebeten, den Kollegen am Boden auszuhelfen, in denen man Bodeninstallationen oder Fahrzeuge ausschaltet. Mit ein paar kleinen Verhaltensregeln geht das zumeist auch flott und unfallfrei von der Hand.

Die folgenden Tipps funktionieren im WW2-Simulator “Skies of Glory” - aber auch in vielen anderen Flugsimulationen.
Am eigenen Flieger sollte adäquate Bewaffnung hängen. Raketen haben sich sehr bewährt, da sie zwar weniger Schaden machen als Bomben, aber dafür schon von der Ferne aus einsetzbar sind, und präziser ins Ziel gesteuert werden können.
- Der Angriff beginnt mit einem flachen Anflug auf das Ziel - bei beweglichen Zielen entlang ihrer Bewegungsachse, damit beim Auswandern des Ziels schnell nachkorrigiert werden kann. Bei Erreichen der Maximalreichweite beginnt man mit fröhlichem Beschuss des Ziels. Angriffe aus großer Höhe haben den Nachteil, das mehr Zeit für das Abfangen des eigenen Fliegers drauf geht, und gleichzeitig die Geschwindigkeit schwer kontrollierbar ansteigt.
- Wenn das Ziel noch nicht zerstört wurde: Zu einem möglichst späten Zeitpunkt wird die Nase hochgenommen und mit Schwung direkt über das Ziel hinweggefegt.
- Danach wird sofort Vollgas gegeben, vielleicht ein paar kleine Ausweichmanöver. Wichtig ist, viel Strecke zwischen sich und sein Ziel zu bekommen - denn diese Strecke braucht man für den nächsten Anflug.
- Geschwindigkeit verringern, einen Looping fliegen und beim absteigenden Teil des Loopings die Maschine wieder in die richtige Lage rollen. Ein Anflug auf den Kopf stehend hat den unwahrscheinlichen Nachteil, dass viele Flugzeuge nicht so schnell die Nase runter wie hoch nehmen können - auf den Kopf stehend beraubt man sich also schneller Handlungsmöglichkeiten.
- Der Angriff beginnt wieder von vorne, siehe 1.
Spannender werden Bodenangriffe auf Ziele, die sich wehren. Hier sollte man in das oben beschriebene Programm noch ein paar kleine Schlenker mit einbauen.
Sehr interessant ist der Unterschied im Programm zwischen Jagdmaschinen des 2. Weltkriegs und modernen Kampf-Jets. Bei Kampf-Jets mit Lenkraketen sieht das Programm wie folgt aus:
- Ziel finden, erfassen, abdrücken, und dann eine Kurve fliegen, um zurück zum Stützpunkt zu fliegen, um erstmal einen Kaffee zu trinken.
Echte Fliegerei stirbt halt mit zunehmender Technologie aus.