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: Ein guter, alter Weltraum-Film: “Moon”

Ich mag diese Weltraumfilme, diese Near-Future-Science-Fiction-Movies wie “Mission to Mars”, “Red Planet”, “Solaris” und den Klassiker “2001”. Und wenn ihr mindestens einen dieser Filme auch mochtet, werdet ihr auch “Moon” lieben.

Die Handlung ist eigentlich sehr kompakt, und wenn man die Trailer sehr aufmerksam gesehen hat, weiß man auch schon zu viel. Aber das macht nichts: Die Atmosphäre ist unglaublich dicht (ein im Zusammenhang mit Weltraum-Filmen immer wieder gern gemachtes Wortspiel).

So ähnlich wie in “Solaris” ist “Moon” ein erweitertes Kammerspiel, und eigentlich gibt es auch nur eine relevante Person - mal abgesehen von einem Roboter, der gruselige Reminiszenzen an HAL 9000 aus “2001” aufkommen lässt.

Und genau diese eine Person, Sam Bell, wird unglaublich gut von Sam Rockwell gespielt (er spielte auch den leicht ungeschickten Bösewicht aus “Iron Man 2”). Man leidet förmlich mit seinem Charakter mit, und es gab mehrere Momente in diesem Film, in denen das versammelte Publikum kollektiv “Oh - mein - Gott!” murmelte.

Nebenbei sind die Dialoge und andauernden Aha-Momente kleine Glanzstücke ihrer Zunft.

Deswegen der Tipp: Wer “Solaris” oder die restlichen oben erwähnten Space-Movies mochte, oder auch z.B. “District 9” mochte (ebenfalls eine Geschichte um einen leicht verwirrten Haupthelden, der vom Spielball des Schicksals zum mehr oder minder aufrechten Kämpfer wurde), der wird diesen Film lieben.

Und das Hauptmotiv aus dem Soundtrack wird jedem Besucher wahrscheinlich noch lange in den Ohren klingen.

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