Alle Meldungen mit dem Tag „Idee“
22.12.2008, um 20:41 Uhr: Schöne Sachen selber machen
Als begeisterter Bastler und Tüftler kommt man dieser Tage nicht umhin festzustellen, dass das Internet immer mehr dafür sorgt, dass man mit relativ wenig Wissen und Aufwand richtig professionelle Produkte für den Privatgebrauch herstellen kann.
Den Start machten ja damals Internet-Druckereien (schick’ uns dein PDF, wird drucken daraus professionelle Karten und Plakate), mit Snapily kann man dann sogar eigene Hologramme erzeugen lassen. Die nächste Stufe war dann Books on Demand, bei dem man selber seine Bücher verlegen lassen konnte. Die Bücher konnten in jedem Bücherladen bestellt werden, und wurden dann erst in dieser Sekunde gedruckt und geliefert - und eine selbst festgelegte Marge ging an den Autor.
Bei Spreadshirt ging’s dann weiter: Hier konnte man seine eigenen T-Shirt-Motive auf beliebige Textilien drucken lassen, und zwar mit äußerst professioneller Technik. Und nebenbei konnten die eigenen Meisterwerke auch vom Rest der Welt im Internetshop gekauft werden.
Aber den Vogel schießt aktuell Ponoko ab. Hier kann man eine einfache Vorlagen hinschicken, die die Jungs und Mädels von Ponoko einfach mit Hilfe eines Lasercutters in eine beliebige Oberfläche sägen. Und heraus kommen dann Do-it-yourself-Lampenschirme, -tische, -spielzeug oder -schmuck. Und diese Objekte kann man gleich dort an andere Interessierte weiterverkaufen. Im Blog von Ponoko gibt es derweil noch viel mehr interessante Ideen zu bewundern.
Jetzt warten wir nur noch auf den ersten Dienst, bei dem man Rapid Prototyping mit Hilfe von Google Sketchup machen kann… ach, gibt es schon bei Shapeways. Oder selbstentworfene Leiterplatten fertig zusammengelötet und konfektioniert bestellen kann.
So oder so wird das herstellen von Gütern des täglichen Gebrauchs vielleicht nicht billiger… aber auf jeden Fall individueller.
27.11.2008, um 18:46 Uhr: Die mechatronische Tischlampe

Ich liebe diese alten Tischlampen mit dem dicken Fuß, die man flexibel überall hinbiegen kann und mit ihrem Schirm jede Menge Charme haben. Zumal wir diese Lampe ja oft genug im Vorspann von Pixar-Filmen gesehen haben. Dieser Typ Lampe ist einfach… sympathisch.
Da wäre es doch klasse, diese Lampen mit Charakter auszustatten. Mit ein paar Richtmikrofonen und vielleicht einer Kamera im Schirm kann die Lampe ihre Umgebung wahrnehmen, und sich zum Beispiel neugierig nach einem Geräusch oder einer Bewegung umdrehen. Je nach Geräuschen und Umgebungslicht kann sie das Licht stärker oder schwächer und in einem veränderlichen Farbton an- und ausknipsen.
Da kommt man also abends in die dunkle Wohnung… und die Lampe schaut erstmal um die Ecke, um einem Licht zu spenden. Dann sitzt man leise klackernd am PC, die Lampe schaut einem interessiert dabei zu und leuchtet sanft auf die Finger. Später beim Fernsehen schaut sie ebenfalls gebannt zu, ist aber aus. Und wenn man die Musikanlage andreht, fängt sie an zu blinken und hin- und herzuschunkeln.
Okay, Schwachsinnsidee. Aber diese Art von Lampen können wirklich so etwas wie Interesse, Ablehnung, Neugier und viele andere Gefühle durch ihre Haltung ausdrücken. Meine Lampe auf meinem Schreibtisch scheint zum Beispiel gerade etwas müde zu sein.
27.11.2008, um 16:10 Uhr: Wolfgangs Clements neue Partei
Nachdem Wolfgang Clement ganz konsequent die SPD verlassen hat, nachdem sie ihn dann doch nicht vor die Tür setzen wollte, fragt man sich, was Clement jetzt machen könnte.
Er könnte ja zum Beispiel dem Vorbild einiger Ex-Kollegen folgen, und sich in einer eigenen Partei wieder unters Volk mischen. Wie wäre es mit der Partei “Die Clementinen”. Zumal die Farbe orange für die Partei auch irgendwo in die Mitte zwischen die rote SPD und die gelbe FDP passt.
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